Über mich
Wie aus Anpassung Klarheit wurde.
Mein Weg war nicht gerade. Er hat mich näher zu dem gebracht, was ich wahrnehme.
Meine Arbeit ist keine theoretische Idee.
Sie ist eine Antwort auf meine eigene Geschichte.

Frühe Erfahrung
Schon früh habe ich mehr wahrgenommen, als ich einordnen konnte.
Vieles war da, bevor ich Worte dafür hatte. Vieles hatte keinen guten Platz.
Also habe ich gelernt, mich anzupassen. Ruhig zu bleiben. Mich zurückzunehmen. Mich eher an Erwartungen zu orientieren als an dem, was ich selbst gespürt habe.
Von aussen sah das oft unauffällig aus. Innen war es anstrengend.
Funktionieren und Preis
Ich habe gelernt zu funktionieren.
Ich konnte leisten, Verantwortung übernehmen und nach aussen stabil wirken. Das hat lange getragen. Es hatte auch einen Preis.
Ich habe mich dabei immer weiter von mir entfernt. Von dem, was ich wahrgenommen habe. Von dem, was ich gebraucht hätte.
Es gab eine Zeit, in der ich versucht habe, das mit Sucht zu regulieren. Es war ein stiller Versuch, mit etwas umzugehen, für das ich keinen anderen Zugang hatte.
Von aussen war vieles in Ordnung. Innen war es enger, als es schien.
Wendepunkt
Die Veränderung kam nicht plötzlich.
Es gab keinen einzelnen Moment, der alles gedreht hat. Eher viele kleinere, in denen ich gemerkt habe, dass ich so nicht weiterleben will.
Ich begann, genauer hinzuschauen. Mich ernster zu nehmen. Und dem, was ich wahrgenommen habe, nicht länger auszuweichen.
Mit der Zeit wurde klarer, was lange still in mir mitgelaufen war. Ich fand mehr Sprache dafür und langsam auch mehr Vertrauen in mich selbst.
Was mich heute trägt
Heute nehme ich meine Wahrnehmung ernster als früher.
Ich höre genauer hin. Auf das, was in mir spürbar ist. Auf das, was zwischen den Worten liegt. Auf das, was sich eng oder stimmig anfühlt.
Für mich hat Klarheit wenig mit Kontrolle zu tun. Sie beginnt dort, wo ich mich selbst nicht mehr so leicht verlasse.
Mit der Zeit ist daraus eine andere Form von Selbstführung entstanden. Eine, die stärker mit Wahrnehmung, Ehrlichkeit und Verantwortung zu tun hat.
Mein Hintergrund
Ein Teil meines Weges hat mit eigener Erfahrung zu tun. Ein anderer mit dem, was ich in den letzten Jahren bewusst vertieft habe.
Ich bin ausgebildeter NeuroCoach und arbeite unter anderem mit dem NeuroTyp-Test von Dr. Patrice Wyrsch. Seine Arbeit zur Neurosensitivität hat mir für vieles eine Sprache gegeben, das ich lange nur gespürt habe.
Weitere wichtige Räume für mich sind Gespräche, Bühne und Schreiben geworden. Im Podcast Männergespräche, in Artikeln und in Vorträgen spreche ich über Wahrnehmung, männliche Identität und die Frage, wie Männer sich selbst wieder ernster nehmen können.
Was ich heute tue, ist über Jahre gewachsen. Aus Erfahrung, Reflexion und echter Auseinandersetzung.
Wenn du tiefer einsteigen willst
Vielleicht hat dich etwas davon angesprochen. Vielleicht auch nur ein Teil.
Für viele Männer ist der NeuroTyp-Test ein guter erster Schritt. Andere melden sich direkt bei mir.
Beides ist möglich.